Auf Expansionskurs in Deutschland

 

Bank Julius Bär Europe AG verstärkt Präsenz in Frankfurt

Die Bank Julius Bär Europe AG, die auf das Private Banking für anspruchsvolle vermögende Privatkunden spezialisiert ist, baut den deutschen Hauptsitz Frankfurt am Main mit zwei erfahrenen Senior-Beratern weiter aus.

 

Frankfurt am Main, 17. Januar 2018 – Die Bank Julius Bär Europe AG setzt ihren Wachstumskurs der vergangenen Jahre auf der Beratungsseite in Frankfurt am Main fort und verstärkt diese mit zwei Senior-Beratern. Rico Fritzsche startete seine Karriere vor 20 Jahren bei Credit Suisse und war zuletzt bei der Bethmann Bank tätig. Torsten Klein kann ebenfalls auf die Stationen Credit Suisse und Bethmann Bank zurückblicken und bringt 29 Jahre Berufserfahrung mit. Beide Berater werden sich bei Julius Bär auf die ganzheitliche Betreuung vermögender Privatkunden fokussieren.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Rico Fritzsche und Torsten Klein erfahrene Private-Banking- Experten für den Frankfurter Standort gewinnen konnten, um unser Angebot im Bereich der Vermögensverwaltung und Vermögensberatung weiterhin erfolgreich auszubauen", erläutert Heiko Schlag, Vorstandsvorsitzender der Bank Julius Bär Europe AG. Im vergangenen Jahr verkündete die Bank die personelle Verstärkung des Portfolio Managements sowie der Beraterseite am Frankfurter Hauptsitz. „Auch für das Jahr 2018 planen wir, unsere Niederlassungen kontinuierlich auszubauen", so Heiko Schlag weiter.

 

Quelle: www.juliusbaer.de

BÖAG Börsen AG: Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover im ersten gemeinsamen Geschäftsjahr erfolgreich•    

 

 

Düsseldorf/Hamburg/Hannover, 29. Dezember 2017 – Trotz verschiedener Unsicherheiten an den internationalen Märkten, bedingt etwa durch den Brexit, die Nordkorea-Krise, die Katalonien-Frage sowie die anhaltende Niedrigzinspolitik der EZB, konnten die Börsen-Indizes in Deutschland und den USA neue Höchststände erreichen. In diesem herausfordernden Marktumfeld konnten die Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover, die auf ein erstes gemeinsames Geschäftsjahr der Trägergesellschaft BÖAG Börsen AG zurückblicken, mit ihren verschiedenen Produkten und Leistungen respektable Ergebnisse erzielen. Die drei Skontroführer-Handelsplätze der BÖAG Börsen AG haben Umsätze im Handel von 10,2 Milliarden Euro erreicht, nachdem die Börsen Hamburg und Hannover im Vorjahr zusammen auf 7,4 Milliarden und die Börse Düsseldorf auf 1,1 Milliarden Umsatz gekommen war. Das ist ein Umsatzplus von 1,7 Milliarden Euro bzw. von plus 20 Prozent. Getragen wurden die Umsatzsteigerungen durch Zuwächse im Aktien- und Anleihenhandel. „Wir sind zufrieden mit der Entwicklung in unserem Kerngeschäft, dem Handel in Aktien, Anleihen und Investmentfonds. Das zeigt uns, dass wir trotz intensiven Wettbewerbs gut positioniert sind“, erläutert Hendrik Janssen, Vorstand der BÖAG Börsen AG. „Mit der Börse Düsseldorf an Bord hat sich unsere Marktposition weiter gestärkt.“

Börse Düsseldorf punktet mit Courtagebefreiung und Quotrix
Der Wechsel der Börse Düsseldorf unter das Dach der neuen Trägerin BÖAG Börsen AG verlief planmäßig. Der maklergestützte Handel (Xontro) und das elektronische Handelssystem Quotrix der Börse Düsseldorf sind gut im Markt positioniert; Handelsumsätze und Orderzahlen lagen im abgelaufenen Jahr über den Erwartungen. Dazu beigetragen haben  die nochmals signifikant verbesserten Handelsbedingungen und Konditionen. Neben Vollausführungs- und Referenzmarktgarantien gilt im Maklerhandel der Börse Düsseldorf seit Oktober 2017 eine Courtagebefreiung für alle Aktien- und Anleihengeschäfte. Durch einen konsequenten Umbau der Entgeltstruktur sind die Ausführungskosten für Anleger um bis zu 86 Prozent gesunken und liegen damit deutlich unter den Konditionen auch umsatzstärkerer Börsenplätze. Das elektronische Handelssystem Quotrix konnte seine Position als erfolgreiche Preisführerbörse bestätigen. Mit dem für Anfang 2018 vorgesehenen Anschluss zusätzlicher Institute wird sich die Reichweite der Plattform nochmals erhöhen. „Die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres mit teils stark steigenden Umsätzen sowohl mit dem Skontroführer Renell Bank AG auf Xontro als auch mit dem Market Maker ICF Bank AG auf Quotrix stimmen uns durchaus optimistisch“, erklärt Thomas Dierkes, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf.

Börse Hamburg - Im Fondshandel bleiben Offene Immobilienfonds Umsatzspitzenreiter
In 2017 handelten Anleger über die Börse Hamburg Fondsanteile im Volumen von rund  925 Millionen Euro. Im Fokus der Anleger standen unverändert die in Liquidation befindlichen offenen Immobilienfonds, für die die Anteilsrücknahme seitens der Kapitalverwaltungsgesellschaft ausgesetzt wurde. Zunehmend werden die Handelsumsätze von aktiven Immobilienfonds sowie von Aktien-, Renten- und Mischfonds getragen. Der Fondshandel Hamburg gehört mit rund 4.000 Fonds zu den führenden Handelsplätzen für Investmentfonds in Deutschland. Anleger profitieren hier von der Möglichkeit, ihre Anteile ohne Ausgabeaufschlag zu Marktpreisen jederzeit kaufen und verkaufen zu können. „Wertpapiere sind wieder in den Fokus der Anleger gerückt und die Perspektive auf eine bessere Rendite hat auch das Interesse am Kauf von Investmentfonds über die Börse Hamburg gestärkt“, verdeutlicht Dr. Thomas Ledermann, Vorstand der BÖAG Börsen AG und Geschäftsführer der Börse Hamburg.

Börse Hannover - 10 Jahre GCX-Nachhaltigkeitsindex
Anfang September 2017 konnte der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover auf 10 Jahre erfolgreiche Entwicklung zurückblicken. Am 7.11.2017 erreichte der GCX mit 2.385 Punkten den historisch höchsten Indexstand seit seiner Auflage. Außerdem übertraf der GCX, der 50 internationale Aktien von besonders nachhaltig orientierten Unternehmen umfasst, seit seiner Auflage die Wertentwicklung des Deutschen Aktienindex (DAX) deutlich. So brachte der GCX den Anlegern der ersten Stunde bis zum heutigen Tag einen Wertzuwachs von rund 132 Prozent, wohingegen der DAX im gleichen Zeitraum lediglich um rund 73 Prozent zulegen konnte. „Der Erfolg des GCX zeigt, dass Nachhaltigkeit und Performance kein Widerspruch sind, sondern sehr gut zusammenpassen. Immer mehr Anleger setzen auf den GCX und kassieren so eine doppelte Dividende“, erläutert Janssen, der auch Geschäftsführer der Börse Hannover ist.   


Fondsbörse Deutschland - Angebot um Erstmarkt.de erweitert
Die Fondsbörse Deutschland (www.fondsboerse-deutschland.de) blieb auch 2017 unangefochten Marktführer im Handel mit geschlossenen Fonds. Über die Zweitmarkt-Plattform der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG und ihrem Tochterunternehmen Deutsche Zweitmarkt AG konnte durch mehr als 7.400 Vermittlungen ein Nominalumsatz von 310 Millionen Euro erzielt werden. Bei den gehandelten Assetklassen dominierten weiterhin Immobilienfonds den Umsatz.
Seit März 2017 ist eine weitere Innovation online: Die Fondsbörse Deutschland erweiterte ihr Leistungsspektrum mit dem „Erstmarkt“ um eine Zeichnungsplattform für Sachwertinvestments. Über www.erstmarkt.de können Anleger Alternative Investmentfonds online zeichnen. Die neue Zeichnungsplattform kombiniert neutrale Informationen mit der Option zur direkten Zeichnung – KAGB- und WpHG-konform. Sie bietet alle relevanten Daten zu aktuellen Produkten und deren Anbietern sowie Hintergründe rund um das Thema Sachwertinvestments. Die Deutsche Zweitmarkt AG hat kürzlich im Internet unter www.zweitmarkt-direktinvestments.de einen Zweitmarkt für Direktinvestments gelauncht. Auf der neuen Handelsplattform können zum Start Direktinvestments in Containern und sogenannten Wechselkoffern vor dem Laufzeitende gehandelt werden.

Schuldscheinbörse Deutschland als neue Handelsplattform
Mit der „Schuldscheinbörse Deutschland“ ging am 1. März 2017 eine weitere Innovation der BÖAG Börsen AG an den Start. Institutionelle Investoren wie Kreditinstitute, Versicherungen, Fondsgesellschaften, Vermögensverwaltungen und Stiftungen haben seither die Möglichkeit, Kauf- und Verkaufaufträge für bestehende Schuldscheine anonym und kostenfrei über einen Vermittler auf der Plattform einstellen zu lassen. Auf Basis einer eigenen Marktordnung werden ausschließlich Schuldscheine mit einer Restlaufzeit zwischen einem und maximal zehn Jahren vermittelt. Als Dienstleister für die Plattform fungiert die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, die bereits seit vielen Jahren als Skontroführer an den Börsen Hamburg und Hannover tätig ist.

Elektronische Handelssysteme entwickeln sich vielversprechend
Im abgelaufenen Jahr 2017 konnten auf den beiden elektronischen Handelssystemen die Umsätze als auch die Anzahl der gelisteten Wertpapiere weiter gesteigert werden.
Bereits im August 2016 startete die Börse Hamburg in Partnerschaft mit dem Market Maker Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG das elektronische Handelssystem „LS Exchange“. Über dieses Handelssystem können Anleger derzeit rund 7.500 Wertpapiere – neben deutschen Standardaktien auch zahlreiche ausländische Aktien, ETFs und festverzinsliche Wertpapiere – montags bis freitags zwischen 7:30 und 23:00 Uhr nach dem Quote-Request-Verfahren handeln.


Darüber hinaus können Anleger über das elektronische Handelssystem Quotrix der Börse Düsseldorf von 8 bis 22 Uhr ohne börsliche Kosten schnell und neutral überwacht mit einem Market Maker handeln. Zurzeit können über Quotrix mehr als 11.000 Wertpapiere gehandelt werden, darunter Aktien, Anleihen, Investmentfonds, ETFs und ETCs. „Die LS Exchange und Quotrix sind strategische Meilensteine, um die BÖAG Börsen AG mit ihren drei Börsen in einem intensiven Wettbewerbsumfeld erfolgreich für die Zukunft zu positionieren“, sagt Ledermann.

Quelle: BÖAG Börsen AG m.braun@boersenag.de


 

 

Wirtschaft und Finanzmärkte | Ausblick 2018 | Der Boom hat begonnen. Ein volkswirtschaftlicher Ausblick von Dr. Holger Schmieding, Chefvolkswirt, Berenberg Bank

 

 

Kraftvolles Wachstum

Nach Jahren verhaltener Zuwächse hat die Weltkonjunktur 2017 an Fahrt aufgenommen. 2018 erwarten wir für nahezu die gesamte westliche Welt ein kraftvolles und breit abgestütztes Wachstum deutlich oberhalb des langfristigen Trends.

 

Noch kein Bedarf für eine neue Bereinigungskrise

Erst kommt die Party, dann der Kater. Obwohl die Gefahren zunehmen, dass die Konjunktur zu heiß laufen könnte, zeichnet sich dies für 2018 noch nicht ab. Nach Jahren verhaltener Zuwächse bei Löhnen und Krediten spricht die Ausgangslage stattdessen dafür, dass die Weltwirtschaft noch mindestens zwei gute Jahre genießen kann, bevor sich Übertreibungen aufgebaut haben, die in einer Rezession bereinigt werden müssten.

 

Trump lädt zur Party

In den USA laden die Republikaner im Kongress sowie Präsident Trump mit ihrem Fiskalpaket zur Party auf Kosten künftiger Steuerzahler ein. Wir rechnen damit, dass sich das Wachstumstempo in den USA auf 2,9 % im Jahr 2018 beschleunigen wird, bevor es anschließend wieder etwas ruhiger werden könnte.

 

Eurozone holt auf

Auch dank der Reformen in einstigen Krisenländern übertrifft die Eurozone mit ihrem Wachstum pro Kopf seit zwei Jahren sogar die USA. Da einige Teile der Eurozone heute flexibler sind als früher und Frankreich sich energisch reformiert, kann die gute Konjunktur noch für mehrere Jahre anhalten, ohne an Kapazitätsgrenzen zu stoßen.

 

Inflationsdruck hält sich noch in Grenzen

Auf beiden Seiten des Atlantiks hält sich der Inflationsdruck bei weiter maßvollen Lohnabschlüssen vorläufig in engen Grenzen. Auch die Globalisierung und der Aufstieg der Roboter dämpfen den Lohnanstieg. Allerdings wird die Inflation 2018 etwas anziehen. Die normale konjunkturelle Dynamik wird langsam wieder einsetzen, in den USA eher als in Europa und Japan. Eine unerwartet hohe Lohninflation in den USA könnte die US-Notenbank Fed zwingen, die Konjunktur vorzeitig abzuwürgen. Dies ist – neben einigen politischen Themen – das größte Risiko für unseren Ausblick 2018.

 

Die geldpolitische Wende schreitet voran

Die geldpolitische Wende schreitet langsam voran. Um US-Präsident Trumps Fiskalstimulus abzufedern, wird die Fed 2018 ihre Leitzinsen vermutlich viermal um je 25 Basispunkte anheben. Die Europäische Zentralbank wird im September 2018 ihre bereits reduzierten Anleihekäufe einstellen und ab Frühjahr 2019 ihre Zinsen erhöhen.

 

China bleibt stabil

In China sehen wir weiter erhebliche langfristige Risiken, die sich aus einem übermäßigen Kreditwachstum ergeben. Allerdings bemüht sich die Regierung mit gewissem Erfolg, die Probleme einzugrenzen. Eine akute Krise zeichnet sich nicht ab.

 

Ein Bärenmarkt ist unwahrscheinlich

Aktien bleiben im Vergleich zu Staatsanleihen attraktiv. Korrekturen sind wahrscheinlich, ein echter Bärenmarkt für Aktien aber nicht. Regional sehen wir mehr Potenzial im Euroraum und in den Schwellenländern als in den USA und Großbritannien.

 

Renditen streben nach oben

Solides Wachstum und eine etwas höhere Inflation in der Eurozone und den USA sollten die Anleiherenditen langsam steigen lassen, mit den üblichen Schwankungen.

 

Quelle: Berenberg Bank. sandra.huelsmann@berenberg.de

 

 

TARGOBANK Hamburg wächst auch im dritten Quartal 2017

Hamburg, 15. Dezember 2017 – Auch im dritten Quartal 2017 hat die TARGOBANK in Hamburg ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Insbesondere Konsumentenkredite und Girokonten blieben gefragt.

So lag zum Stichtag 30. September die Zahl der Girokonten in Hamburg bei gut 29.400 – ein Zuwachs von 2,5 Prozent seit Jahresbeginn. „Mit der Kontaktlosfunktion für girocards, den früheren EC-Karten, stellen wir seit diesem Herbst unseren Kunden ein innovatives Bezahlverfahren zur Verfügung", sagt Christian Benz, Vertriebsdirektor für Hamburg. „Gleichzeitig stärken wir unsere Position im Wettbewerb, denn wir sind eine der ersten privaten Banken, die dieses Bezahlverfahren bei girocards anbietet." Wie mit der Kreditkarte können Kunden mit der girocard überall dort kontaktlos bezahlen, wo das Kontaktlos-Zeichen abgebildet ist. Positiv entwickelte sich auch das Aktivgeschäft. Die TARGOBANK hatte Ende September Konsumentenkredite über 438,2 Millionen Euro (plus acht Prozent) an ihre Kunden vergeben. „Das positive Konsumklima spiegelt sich auch in der Vorweihnachtszeit in einer konstant hohen Kreditnachfrage wider", so Christian Benz. Auch in der Vermögensberatung will die TARGOBANK weiter wachsen. „Wir empfehlen unseren Kunden, alle Vermögenswerte in einem Depot zu bündeln und die individuellen Anlageziele mit einem professionellen Berater in einem Depot-Check zum Jahreswechsel zu besprechen", erläutert Christian Benz. Anleger, die ihr Wertpapierdepot zur TARGOBANK übertragen, erhalten aktuell eine Wechsel-Prämie von bis zu 5.000 Euro. Die Offerte richtet sich sowohl an Bestands- als auch an Neukunden. Das verwaltete Depotvolumen lag in Hamburg Ende September mit 518,3 Mio. Euro rund sieben Prozent über dem Niveau zu Jahresbeginn. Im Passivgeschäft stieg das Volumen der angelegten Festgelder um sechs Prozent auf 58,0 Mio. Euro. Die Tagesgelder legten um acht Prozent auf 173,0 Mio. Euro zu. In Spareinlagen hatten die Kunden 53,4 Mio. Euro angelegt (plus sieben Prozent). Zum Ende des dritten Geschäftsquartals betreute die TARGOBANK in Hamburg gut 161.000 Kunden und hatte 46.400 Kreditkarten ausgegeben. Quelle: benjamin.sekavcnik@targobank.de

Anlageverhalten mittelständischer Unternehmen

 

Der Anteil der Mittelständler mit Anlagebedarf ist seit Durchführung der ersten Studie der FH des Mittelstands in Bielefeld (FHM) in 2009 erstmals signifikant rückläufig. Gegenwärtig haben nur noch 39 Prozent der befragten Unternehmen Anlagebedarf (Vorjahr: 57 Prozent). Das durchschnittliche jährliche Anlagevolumen hat von 4,7 Mio. Euro im Jahre 2016 auf 3,6 Mio. Euro abgenommen. Während gemäß den Angaben für die 2016er-Umfrage nur große Mittelständler ihren Anlagebedarf reduziert haben, gilt das in der aktuellen Studie nun für die Breite der mittelständischen Unternehmen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Es wurden Investitionen in das Anlage- und Umlaufvermögen vorgezogen, sodass jetzt weniger Liquidität zur Verfügung steht. Zudem wurden langfristige strategische Beteiligungsinvestitionen und Übernahmen getätigt. In anderen Betrieben haben Gewinnausschüttungen und höhere Personalkosten die Liquidität verringert. Schließlich will man auch Guthabengebühren vermeiden.

 

Im Vergleich dazu hat die geforderte Mindestverzinsung gegenüber dem Vorjahr trotz weiter gefallener Marktzinsen um 0,5 Prozent auf 3,5 Prozent zugenommen. Dies stellt zugleich den höchsten Wert seit 2009 dar. Die gestiegene Erwartung kann unter anderem damit erklärt werden, dass Mittelständler als Anlagerendite nicht den Marktzinssatz, sondern stattdessen eher die Gewinnerwartung an das eigene Unternehmen als Orientierungspunkt sehen. Andere Unternehmen benötigen eine höhere Verzinsung, um ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Während die Mittelständler bisher jedoch trotz hoher Renditevorstellungen nicht bereit waren, ihr Risikoverhalten nachhaltig zu adjustieren, zeigt die Studie erstmals leichte Veränderungen in der Risikobereitschaft. So ist rund ein Drittel der Befragten bereit, für einen Ertrag zwischen 1 und 2 Prozent überschaubare Kursschwankungen in Kauf zu nehmen. Für einen Ertrag von 3 Prozent sind 22 Prozent der Befragten bereit, sogar stärkere Kursschwankungen zu akzeptieren. Das geht einher mit der Suche der Befragten nach innovativen Investmentlösungen wie etwa nachhaltigen Anlagevehikeln oder Produkten, durch die sich bestimmte Zahlungsströme abbilden lassen. „Bisher war die hohe Risikoaversion oftmals ein Hemmnis beim Erwerb renditestarker und innovativer Anlagelösungen. Bereits mit etwas höherer Risikobereitschaft, etwa durch Verlängerung des Anlagehorizonts, lassen sich attraktive Anlageformen nutzen“, so Gernot Kleckner, Leiter Corporate Sales Firmenkunden der Commerzbank.

 

Als kritischen Punkt benennt die Studie außerdem die Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen – darüber verfügen nur 43 Prozent der Befragten. Rund die Hälfte davon sind nicht oder nicht ausreichend finanziert. Die Studie zeigt zudem, dass Mittelständler offen für technische Beratungslösungen sind. Während die Anlageberatung traditionell durch Firmenkundenberater in Filialen oder Beratungszentren stattfindet, setzt sich auch hier die Technik zunehmend durch. So sind über 50 Prozent der befragten Unternehmen Fragebogen-gestützte Onlinedialoge bekannt. Die Videoberatung ist ebenfalls für rund 50 Prozent der Befragten vorstellbar. „Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung, neuer Kommunikationsmittel sowie technikaffiner Entscheider werden vermehrt auch innovative Beratungslösungen nachgefragt werden“, so Prof. Dr. Volker Wittberg von der FHM.

 

 

 

HSH Banking App mit German Design Award ausgezeichnet

 

HAMBURG/KIEL Der Rat für Formgebung hat die HSH Banking App der HSH Nordbank mit dem German Design Award in der Kategorie „Excellent Communications Design Apps" als Winner ausgezeichnet. Der Preis steht seit 2012 für Spitzenleistungen des internationa-len Designs. Der German Design Award zählt zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben weltweit und genießt weit über die Fachkreise hinaus hohes Ansehen. Die Besonderheit dieser Auszeichnung: Die Teilnehmer bewerben sich nicht aktiv, sondern werden von einer Jury des Rates für Formgebung nominiert – jährlich sind es mehr als 5000 hochkarätige Einreichungen aus dem In- und Ausland.

Die HSH Banking-App der HSH Nordbank richtet sich an Geschäftskunden und bietet ih-nen einfach, sicher – inklusive Touch-ID – und mehrsprachig jederzeit und an jedem Ort der Welt die Nutzung aller Konten eines Unternehmens. Entscheider können mit Smartphone oder Tablet den Finanzstatus checken und vorbereitete Zahlungen freigeben. „Eine praktische Lösung für alle, die auch unterwegs Zugriff und Kontrolle über die Firmen-konten haben müssen", heißt es in der Jury-Begründung. Für das Design der HSH Banking-App zeichnt die Agentur Kolle Rebbe aus Hamburg gemeinsam mit Mitarbeitern der Bank verantwortlich. „Bei der Gestaltung dieses digital nutz- und erlebbaren Services hatten wir unsere Kunden mit den Bedürfnissen nach Schnelligkeit und Einfachheit immer im Blick", sagte Claudius Nowak, Leiter Marketing & Digitale Medien der HSH Nordbank. „Ganz be-sonders freut mich, dass mit der Auszeichnung unsere interne Gestaltungskompetenz meiner Kollegen Tina Boettger und Tobias Koch anerkannt wird."

„Neben dem durchweg positiven Echo unserer Kunden, die vor allem die komfortable und sichere Handhabung der HSH Banking-App schätzen, ist diese internationale Auszeichnung zusätzlich eine sehr schöne Wertschätzung", sagte Yoram Matalon, Leiter Transaction Banking der HSH Nordbank.

Die HSH Banking APP kann in den App Stores von iTunes und Google Play heruntergeladen werden. Quelle: HSH Nordbank.

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