Vom Pionier zum Weltmarktführer: B/E Aerospace und Containerships CSG setzen Maßstäbe


Lübeck, 14. November 2017. Mit einem Marktanteil von mehr als 90 Prozent ist B/E Aerospace Systems GmbH in Lübeck ein Global Player in der Luftfahrtindustrie. Seit dem Jahr 1900 ist das vom Drägerwerk gegründete Unternehmen auf die Ausrüstung von Flugzeugen mit Notfall-Atemsystemen spezialisiert. In den vergangenen Jahren, hat der heute zu Rockwell Collins gehörende Betrieb, seinen Umsatz mehr als verdreifacht. Wachstumszahlen verzeichnet auch die Containerships CSG GmbH „Die Tochter einer finnischen Reederei ist vor vier Jahren mit ihrem Dienst von Hamburg nach Lübeck umgesiedelt. Durch Investitionen in Schiffe mit neuer Antriebstechnik (LNG) will Containerships sich als „grüne Reederei“ im Markt positionieren. Bei Betriebsbesuchen zeigte sich Lars Schöning, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck, beeindruckt von der Leistungs- und Innovationsfähigkeit der beiden Unternehmen.

B/E Aerospace ist eines der ältesten Luftfahrtunternehmen weltweit, sagte Geschäftsführer Patrik Baumstark. Auf dem Gelände des Drägerwerkes an der Revalstraße sind rund 400 Mitarbeiter beschäftigt. „Sie sind unser großes Potenzial.“ Allerdings spüre das Unternehmen bereits die Auswirkungen des Fachkräftemangels und verstärke seine Anstrengungen zur Anwerbung von Personal. Lars Schöning sagte die Unterstützung der IHK zu. „In der Metropolregion Hamburg gibt es das drittgrößte Luftfahrtcluster der Welt. Außer Airbus und der Lufthansa Technik AG sind hier 200 mittelständische Unternehmen ansässig. Für Fachkräfte bieten sie viele attraktive Arbeitsplätze.“

Baumstark kündigte an, dass United Technologies Rockwell Collins übernehmen wolle. In der Luftfahrtsparte des Konzerns, mit dann rund 70.000 Mitarbeitern weltweit und einem Umsatz von rund 23 Milliarden Euro, werde B/E Aerospace weiterhin einen wichtigen Platz einnehmen. Einschränkungen für den Standort Lübeck erwartet der Geschäftsführer nicht. „Alle Sparten des Konzerns werden sich ergänzen. Das stärkt uns weiter“, so Baumstark.

Auch Containerships ergänzt das Logistik-Angebot im Ostseeraum. „Über das Netzwerk auf dem Wasser hinaus bieten wir unseren Kunden auch an, Transporte an Land darzustellen“, sagt Geschäftsführer Mikko Juelich. Containerships verlädt Waren in eigenen Containern. Das Fahrtgebiet umfasst die Nord- und Ostsee sowie den Mittelmeerraum. Die Niederlassung in Lübeck deckt vor allem den Ostseeraum ab. Der Vorteil für Kunden sei, dass der Containeranders als häufig der Trailer nicht leer zurückkehre. „Unsere Auftraggeber sparen Geld, da wir den Container in unserem Netzwerk verwenden.“

Vom Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals erhofft sich Containerships eine weitere Steigerung des Güterumschlags, da sich dann auch Container auf der Wasserstraße wirtschaftlich verschiffen lassen. Mit dem Standort Lübeck ist Containerships zufrieden, allerdings sei das Internet nicht leistungsfähig für die Zukunft. Zudem werde die Suche nach Fachkräften schwieriger. Das Unternehmen wolle daher Schifffahrtskaufleute für den eigenen Nachwuchs ausbilden. Lars Schöning sagte beim Thema Breitbandausbau die Unterstützung der IHK zu. Wirtschaft und Landesregierung sollten sich zudem beim Bund für die flächendeckende Erschließung der Gewerbegebiete mit Glasfaserleitungen einsetzen. Quelle: IHK Lübeck, Dr. Can Özren.

 

„Zukunft an der Elbe: Wie groß darf Hamburg denken?“ 

 

Hamburg, 14. November 2017. Hamburg darf nicht nur, die Stadt muss sogar groß denken – da waren sich die Teilnehmer der einleitenden Talkrunde von „Hamburgs Spitzen“ gestern Abend einig. Bei der zwölften Ausgabe der branchenübergreifenden Netzwerkveranstaltung im Hotel Sofitel Hamburg Alter Wall wurde zum Thema „Zukunft an der Elbe: Wie groß darf Hamburg denken?“ diskutiert.

 

 

Unter der Moderation von Patrik Schwarz (Geschäftsführender Redakteur ZEIT:HAMBURG) tauschten sich Senator Frank Horch (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation), Prof. Dr. Gesa Ziemer (HafenCity Universität Hamburg) und Philipp Westermeyer (Gründer Online Marketing Rockstars) über ihre Visionen für Hamburgs Zukunft aus, die sich mehrheitlich um den Aspekt der Digitalisierung drehten. Sie sprachen vor einem exklusiven Publikum aus rund 160 Hamburger Entscheidern, Machern und Führungskräften aus Wirtschaft, Kultur, Medien, Sport und Wissenschaft.

 

150 Jahre im Dienst der maritimen Wirtschaft – eine Erfolgsgeschichte!

 

Brunsbüttel, 10. November 2017. Drei Firmen der SCHRAMM Group feiern in dieser Woche in Brunsbüttel gemeinsam ihre Jubiläen: Die Schleppreederei Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt wird 90 Jahre alt, die Brunsbüttel Ports GmbH – vormals Hafengesellschaft Brunsbüttel – feiert runde 50 Jahre Elbehafen, und die maritimen Ingenieure von NavConsult sind schon 10 Jahre mit ihren innovativen Ideen erfolgreich.

 

Die SCHRAMM group ist ein inhabergeführter, strategischer Verbund aus spezialisierten Einzelunternehmen, die gemeinsam alle wichtigen Facetten der maritimen Wirtschaft abdecken: Schleppschifffahrt, Hafenbetrieb, Transportlogistik und maritimes Engineering - in diesen Bereichen bietet jedes einzelne Unternehmen der Schramm Gruppe zuverlässigen, kundenorientierten, flexiblen Service und baut auf langjährige Erfahrungen und gewachsene Kundenbeziehungen.

 

Drei Unternehmen der Firmengruppe feierten am Donnerstag gemeinsam mit Kunden und Geschäftspartnern im Elbeforum Brunsbüttel das besondere „150 Jahre“-Jubiläum.

 

Schifffahrt und Hafenbetrieb haben in Deutschland eine lange Tradition. Seit 1926 ist die Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt GmbH & Co. KG ein Teil dieser maritimen Dienstleistungsbranche. Gegründet als kleiner Festmacherbetrieb, steht das Unternehmen heute für ein umfassendes Leistungsportfolio und eine sehr gut ausgestattete Flotte. Das Portfolio umfasst unter anderem auch die Bereiche Bergung und Ölbekämpfung. Als Teil der Schramm Gruppe kann auf ein eingespieltes, bedarfsgerechtes Netzwerk von Spezialisten zur Bewältigung komplexer Aufgaben zurückgegriffen werden.

Die Hafenlogistiker der Brunsbüttel Ports GmbH – vormals Hafengesellschaft Brunsbüttel mbH - sind die Experten in den Bereichen Umschlag, Lagerung, Transitverladung sowie in der Projektlogistik. Im Elbehafen Brunsbüttel wurde vor rund 50 Jahren das erste Schiff gelöscht. Der Elbehafen ist heute ein Universalhafen mit ausgeprägter Kundenorientierung und logistischer Kompetenz. Mit der logistisch günstigen Lage an der Unterelbe und am Nord-Ostsee-Kanal bietet der Elbehafen direkten Zugang zu Nord- und Ostsee und räumliche Nähe zu Hamburg. Der Hafen verfügt über einen trimodalen Terminalanschluss, wodurch optimale Transportverbindungen mit den Verkehrsträgern LKW, Bahn, Seeschiff und Binnenschiff gewährleistet sind und bietet somit ideale Voraussetzungen für die Funktion als Logistikdrehscheibe.

Das Planungs-, Beratungs- und Ingenieurbüro NavConsult bietet umfassendes und praxisorientiertes maritimes Know-how aus einer Hand. Seit nunmehr 10 Jahren erbringt NavConsult hochspezialisierte, individuelle Beratungsleistungen. Mit Schwerpunkt bei der Entwicklung von Schleppern, Pontons und Spezialschiffen im Bereich Offshore geht das Leistungsspektrum weit über den Schiffbau hinaus.

Der geschäftsführende Gesellschafter Hans Helmut Schramm und Geschäftsführer Frank Schnabel sind stolz auf die Erfolgsgeschichte, die die Schramm Gruppe bisher gemeinsam geschrieben hat. Sie haben für das „150er“-Jubiläum für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes organisiert:

Mehr als 300 Kunden und Geschäftspartner waren zu Gast und ließen im Elbeforum Brunsbüttel die Firmen-Historie noch einmal aufleben. Im Foyer konnte man die Firmengeschichte in Bildern und Exponaten betrachten. Nach einem Begrüßungsempfang begann das Programm im großen Saal mit freundlichen Grußworten, gefolgt von gutem Essen und Trinken. Das Improvisations- und Unternehmenstheater „Die Spieler“ aus Hamburg setzte die Firmengeschichte spielerisch mit viel Humor in Szene. Als weiteres Highlight begeisterte ein Lichtkünstler die Gäste, als bei atmosphärischer Musik erst nach und nach erkennbare „Schramm“-Szenen mit Licht auf einer großen Leinwand entstanden. Nach diesem emotionalen Übergang wurde auf der Bühne eine Hafenbar präsentiert, an der bei guten Gesprächen gemeinsam weitergefeiert wurde. „Unsere Kunden und Geschäftspartner ermöglichen unsere positive Entwicklung und dieses Jubiläum. Wir hoffen, unseren Gästen ein paar unvergessliche Stunden bereitet zu haben“, freut sich Hans Helmut Schramm.

Am Samstag wird dann noch einmal mit allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der SCHRAMM group und ihren Partnern und Partnerinnen im Elbeforum das Jubiläum gefeiert. Frank Schnabel betont: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten sehr viel, um unseren hohen Standard zu erfüllen; nun bedanken wir uns und freuen uns auf die gemeinsame Feier.“

Und die Erfolgsgeschichte soll natürlich weitergehen. Nachdem im März 2017 mit der Übernahme dreier Häfen und drei weiterer Logistikstandorte in Schweden der Schritt ins Ausland erfolgte, konnte nun auch die Anzahl der Logistikstandorte in Hamburg um zwei erweitert werden. Somit ist alleine die Hafensparte der SCHAMM group inzwischen an insgesamt 15 Hafenstandorten und Terminals in Norddeutschland und Schweden aktiv.

Die SCHRAMM group beschäftigt heute ca. 400 Mitarbeiter/innen, und es werden kontinuierlich neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. Die beiden Geschäftsführer fassen abschließend zusammen: „Die Firmengruppe agiert heute als internationaler Konzern und ist dennoch bodenständig geblieben. Bei uns gilt ein Handschlag immer noch, und wir setzen vor allem auf Vertrauen und Zuverlässigkeit.“

Das Jubiläum wurde zum Anlass genommen, gemeinsam mit der renommierten Historikergenossenschaft Hamburg eine Chronik zur Firmenhistorie zu erstellen, die in Kürze erscheinen und hoffentlich den Lesern viel Freude bereiten wird!

„Sicher wie im Flugzeug“

 

Von Stefan Lipsky

 

Autonome Schiffe werden bald erste Testfahrten auf Kurzstrecken absolvieren. Namhafte Unternehmen der maritimen Wirtschaft arbeiten intensiv daran, die gesamte Ladungskette vom Hersteller über den Spediteur, den Hafenumschlag ins Schiff zu automatisieren.

 

MacGregor besitzt (2300 Mitarbeitern in 30 Ländern, 778 Millionen Jahresumsatz 2016) eine Niederlassung in Uetersen. Das Unternehmen ist eine Tochter von Cargotec mit 11.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 3,5 Milliarden Euro.  MacGregor ist eine von mehreren international tätigen Firmen, die sich am 2016 gegründeten Ecosystem „One Sea“ beteiligt haben. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung des weltweit ersten Verbundsystems von autonom fahrenden Schiffen. Start soll in drei Jahren in der Ostsee sein. Ab 2025 soll es dann zum Regelbetrieb kommen.

 

In diesem „Leuchtturm-Projekt“ arbeitet MacGregor an der Fragestellung, was grundsätzlich geregelt werden muss, um zu einem automatisiert fahrenden Schiff zu kommen. Dazu gehören Themen wie Schiffsbetrieb, Navigation, Handling der Ladung bis hin zum Produzenten. Ziel: Der Gesamt-Umschlag soll wesentlich effizienter und kostengünstiger werden.

 

„Während der Betriebszeit eines Schiffes werden heute große Mengen von Daten erfasst, analysiert und per Satellit an Land übertragen. Das eröffnet neue Möglichkeiten für den Schiffsbetrieb, zum Beispiel der Fernsteuerung. Am Ende wird ein Schiff autonom fahren können. Dabei geht es nicht um die Einsparung der Seeleute, sondern der Schiffsbetrieb bekäme eine völlig neue Qualität, wie wir sie zum Beispiel von Flugzeugen gewohnt sind“, so Dr. Alexander Nürnberg, Senior Vice President von MacGregor (früher Hatlapa).

 

Für den Betreiber hat das Modell auch eine wirtschaftliche Komponente. Dadurch, dass man in der Lage ist Daten aus den transportierten Produkten aufzuzeichnen, kann man jetzt wichtige Schlüsse ziehen. Andererseits ermöglichen die Daten auch neue Geschäftsmodelle. „ Zum Beispiel müssen wir unsere Kräne in Zukunft nicht verkaufen, sondern können diese auf Nutzungsbasis leihweise über den Lebenszyklus zur Verfügung stellen“, sagt Alexander Nürnberg.

 

Das Unternehmen glaubt, dass Zusammenarbeit und Kooperation heute der richtige Weg zur Entwicklung von  technologisch hochstehenden und sicheren Systemen, wie dem autonomen Schiffsverkehr sind: „Die Vorteile von Kooperationen sind zweifelsfrei vorhanden. Software-Experten in Zusammenarbeit mit System- und Ausrüstungs-Fachleuten, können Effizienz und Sicherheit entlang der Wertschöpfungskette steigern“, so Alexander Nürnberg, „wir bei MacGregor haben die Transformation bereits vor mehreren Jahren begonnen und nähern uns Schritt für Schritt dem autonomen Schiffsbetrieb sowie schließlich autonom fahrenden Schiffen an. Die Schritte, die schon hinter uns liegen, ermöglichen es uns, eine intensivere Verbindung zum Schiff und seiner Ausrüstung zu halten. Das heißt, dass wir ein Monitoring des Schiffsbetriebs und in Zukunft auch vorrausschauend die Instandhaltung steuern können.“

 

Konkret verfolgt MacGregor ein vom finnischen Forschungsministerium gefördertes Projekt in Zusammenarbeit mit einer finnischen Reederei im Massengutsektor. Bulk-Carrier werden schüttend beladen und über Kräne entladen. Diese an sich monotone Tätigkeit soll in Zukunft autonom durchgeführt werden. Dazu muss man den Kränen gewissermaßen „Augen“ geben, damit sie wissen, wo die Ladung ist und wohin sie soll. 

Im Schiffsbüro an Bord wird ein eigener Kranstand eingerichtet, von dem aus die drei Bordkräne ferngesteuert werden können. Bereits vor zehn Jahren stellte McGregor seinen „On Watch“-Service vor, mit dem Offshore-Kräne rund um die Uhr überwacht wurden. Dieser Service ist nun noch einmal durch eine „Scout“-Funktion verbessert worden, die den Kran während des Betriebs überwacht und notwendige Wartungsarbeiten rechtzeitig veranlasst.

 

Unternehmen der Westküste streben nach China

Generalkonsul Dr. Klaus Schmidt sieht großes Potenzial

Brunsbüttel 6.11.2017– Deutsche Unternehmen und Produkte genießen in China nach wie vor ein hohes Ansehen. „Wenn Sie zum Beispiel in China mit der Bahn fahren, fahren Sie häufig auch mit Siemens-Technik. Es lohnt sich also, dort zu investieren“, erklärte Dr. Klaus Schmidt, Generalkonsul in Chengdu, bei einem Businessfrühstück in Meldorf, das gemeinsam von der egeb: Wirtschaftsförderung und der Geschäftsstelle Heide der Industrie- und Handelskammer zu Flensburg (IHK) organisiert worden war. Der deutsche Diplomat war der Einladung nach Dithmarschen und Steinburg gefolgt, um die sich zurzeit anbahnenden Wirtschaftsbeziehungen zur Millionenmetropole Gung’an zu unterstützen.

In ihrer Begrüßung hoben egeb-Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau,  IHK-Geschäftsstellenleiter Thomas Bultjer und Landrat Dr. Jörn Klimant die Bedeutung des Besuchs und des voranschreitenden Aufbaus von Kontakten zwischen der Westküste und der Provinz Sichuan hervor. In einem Memorandum war einige Wochen zuvor anlässlich des Besuchs einer hochrangigen Delegation aus Gung’an bereits eine entsprechende Zusammenarbeit vereinbart worden. 

Dr. Schmidt ging in seinem Impulsreferat vor allem auf die deutschen Produkte und Dienstleitungen ein, die auf dem chinesischen Markt nachgefragt werden. „Die immer größer werdende Mittelklasse zeigt gern, was sie besitzt. Dazu gehören neben den deutschen Autos unter anderem auch die Innenausstattungen der Wohnungen, also zum Beispiel Möbel, Küchen und Badeinrichtungen“, erläuterte der Generalkonsul. Er verwies zudem auf das hohe Wirtschaftswachstum des Landes, das immer noch bei acht Prozent liege.

Das Wachstum hat jedoch seinen Preis. Besonders in den Städten – und Gung’an gilt mit 4,4 Millionen Einwohnern eher als „klein“ – kommt es zu großen Umweltproblemen. Die Luftverschmutzung ist hoch, die Trinkwasserqualität schlecht. „Wie beim Thema Industrie 4.0 gilt Deutschland auch beim Umwelt- und Naturschutz als vorbildlich. Hierbei sind die chinesischen Unternehmen und Behörden sehr stark an deutschen Lösungen interessiert“, so Dr. Schmidt. Ebenso begehrt ist deutsches Know-how im Gesundheitswesen. Das reicht von der Pflege über die Medizinindustrie bis zu pharmazeutischen Produkten.

Überraschenderweise sind auch deutsche beziehungsweise europäische Lebensmittel im fernen Osten Verkaufsschlager. Die Biomärkte boomen und für europäische H-Milch werde bis zu vier Euro pro Liter bezahlt. „Junge wohlhabende Chinesen sind sehr wählerisch, aber auch risikofreudig und aufgeschlossen“, beschrieb der Diplomat die Mentalität der neuen Mittelschicht. Doch es gibt auch Probleme, die Dr. Schmidt nicht verschwieg.

In der folgenden Diskussion zeigten Vertreter von Unternehmen der Westküste deutliches Interesse an einer weitergehenden Zusammenarbeit, während andere von ihren bisherigen Erfahrungen berichteten. Abschließend bot Torsten Kähler, Geschäftsführer der GP Good Prospects Consulting GmbH, die im Auftrag der chinesischen Provinz tätig ist, neben den regionalen Ansprechpartnern egeb und IHK seine Vermittlung bei Anfragen und konkreten Projekten an.

Als Generalkonsul ist Dr. Klaus Schmidt seit 2015 in Chengdu tätig. Sein Amtsbezirk umfasst die Provinzen Guizhou, Sichuan und Yunnan sowie die regierungsunmittelbare Stadt Chongqing, die mit mehr als 30 Millionen Einwohnern als bevölkerungsreichste Stadt der Erde gilt. Quelle: Brunsbüttel Ports.

 

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

 

Wir  laden Sie herzlich ein, sich mit NORD WIRTSCHAFT - Die Wirtschaftszeitung für die Metropolregion Hamburg - auf den nächsten Seiten vertraut zu machen. Freuen Sie sich auf DAS regionale Wirtschafts-medium im Norden. Unser Redaktionsteam, der Vertrieb und unser Anzeigenverkauf stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung. Senden Sie uns Ihre Pressemit-teilungen,  Einladungen zu Pressekonferenzen, Veranstaltungen, Messen etc. zu. Rufen Sie uns an.

 

VERLAG

REDAKTION

ANZEIGENVERKAUF

 

T 040 - 7308 2843

 

 Druckauflage

25.000 Exemplare

 

Reichweite

 50.000 Leser

 

Leser 

Unternehmer 

Geschäftsführer  

Vorstände 

Freiberufler

 Multiplikatoren 

    

Erscheinungsweise 

6 Ausgaben jährlich