„Auch wenn unser Geschäft zyklisch ist und bleibt, haben sich die Marktbedingungen für die Linienreedereien jedoch über die letzten Jahre hinweg graduell verbessert. Unser Kurs für die nächsten Jahre ist gesetzt und unsere Ziele für 2019 sind klar: Erträge verbessern, Verschuldung konsequent weiter abbauen und unsere Strategy 2023 weiter umsetzen – alles darauf abzielend, Mehrwert für unsere Kunden und für unsere Eigentümer zu schaffen entlang unseres Anspruchs, die Nummer eins für Qualität zu werden,“ so Rolf Habben Jansen, anlässlich der Jahrespressekonferenz.

Gute zweite Jahreshälfte

„Das Marktumfeld in 2018 war sicher nicht einfach: In der ersten Jahreshälfte blieben die Frachtraten unter unseren Erwartungen und die Bunkerpreise und Kosten erhöhten sich im Jahresverlauf. In der zweiten Jahreshälfte wurden diese Effekte jedoch teilweise kompensiert, da wir von einer höheren weltweiten Transportmenge, besseren Frachtraten und Verbesserungen auf der Kostenseite profitieren konnten. In Summe sind wir mit den Ergebnissen für das Jahr 2018 zufrieden“, so Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender von Hapag-Lloyd. 

Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender Hapag-Lloyd AGDas Jahresergebnis ist gestiegen

Das Konzernergebnis der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd für das Jahr 2018 stieg auf 46 Millionen Euro und lag damit um 13 Millionen Euro über dem Vorjahreswert (2017: 33 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (EBITDA) stieg auf 1.138 Millionen Euro an (2017: 1.055 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich auf 443 Millionen Euro (2017: 411 Millionen Euro). Sowohl das EBITDA als auch das EBIT liegen damit am oberen Ende der prognostizierten Bandbreiten für das Geschäftsjahr 2018 (EBITDA: 900 bis 1.150 Millionen Euro; EBIT: 200 bis 450 Millionen Euro).

Auch die Umsätze höher als 2018

Die Umsätze erhöhten sich im Geschäftsjahr 2018 um 15 % auf 11,5 Milliarden Euro (2017: 10,0 Milliarden Euro), insbesondere durch den Zusammenschluss mit UASC und die damit einhergehende um 21 % auf 11,9 Millionen TEU gesteigerte Transportmenge (2017: 9,8 Millionen TEU). Die Transportaufwendungen waren insbesondere getrieben durch das starke Mengenwachstum sowie einen deutlich höheren durchschnittlichen Bunkerverbrauchspreis von 421 USD/t (2017: 318 USD/t) und stiegen mit 18 % auf 9,4 Milliarden Euro (2017: 8,0 Milliarden Euro) weniger stark an als die Transportmenge. Die durchschnittliche Frachtrate lag für das Gesamtjahr mit 1.044 USD/TEU unter dem Vorjahreswert (2017: 1.060 USD/TEU), verbesserte sich im vierten Quartal jedoch auf 1.079 USD/TEU (Q4/17: 1.038 USD/TEU). Bei einem Vergleich der gemeinsamen Geschäftsaktivitäten von Hapag-Lloyd und UASC für das gesamte Geschäftsjahr 2018 auf Pro-forma-Basis erhöhten sich die Transportmenge um 6 % und die durchschnittliche Frachtrate um 2 %.

Mehr Eigenkapital und Liquidität

Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2017 verfügte Hapag-Lloyd über Eigenkapital in Höhe von 6,3 Milliarden Euro (2017: 6,1 Milliarden Euro) und eine Liquiditätsreserve (liquide Mittel und nicht genutzte Kreditlinien) in Höhe von 1,1 Milliarden Euro (2017: 1,1 Milliarden Euro). Die Nettoverschuldung betrug zum Bilanzstichtag 5,4 Milliarden Euro (2017: 5,7 Milliarden Euro).

Reduzierung der Verschuldung

Trotz der besseren Ergebnisse reduzierte das Unternehmen die Dividende je Aktie auf magere 0,15 Euro. So wird Hamburg lediglich eine Ausschüttung von 3,6 Millionen Euro statt erwarteter zehn Millionen erhalten. Das Ziel ist die intensivere Rückführung der Verschuldung. Außerdem will das Unternehmen im laufenden Jahr die Kapitalkosten erwirtschaften. CEO Habben Jansen: „ Ob wir das bereits in diesem Jahr schaffen, ist sicher ein sehr ambitioniertes Ziel.“

 

 

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