Die IHK Nord, der Zusammenschluss von zwölf norddeutschen Industrie- und Handelskammern, hat ihre europolitischen Forderungen an die neuen EU-Institutionen in der kommenden Legislaturperiode veröffentlicht, die vor allem die spezifisch norddeutschen Schwerpunktthemen berücksichtigen.

 „Die EU verdankt ihre Bedeutung vor allem ihrer starken Wirtschaft, daher wollen wir die weitere Entwicklung mit gestalten“, sagt Friederike C. Kühn, Vorsitzende der IHK Nord. Für die norddeutsche Wirtschaft sei vor allem der erfolgreiche Ausgleich zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Zielen wichtig, ergänzte sie.

„Übergeordnetes Ziel muss eine Energie- und Umweltpolitik sein, die Wirtschaftswachstum und Infrastrukturen ermöglicht.“ In diesem Sinne setzt sich die IHK Nord in der Debatte um die EU-Wasserrahmenrichtlinie dafür ein, die Wirtschaftsinteressen stärker zu berücksichtigen. Zur Beschleunigung norddeutscher Infrastrukturprojekte fordert die IHK Nord ferner eine Neuregelung der materiellen Präklusion durch die EU-Gesetzgebung.

So fordert der Kammerverbund zur Stärkung Norddeutschlands als Drehscheibe für den deutschen Außenhandel die norddeutsche Wirtschaft im Bereich Außenwirtschaft von den neuen EU-Institutionen unter anderem die Schaffung einfacher Marktzugänge, eine Anpassung der Entsenderichtlinie in Bezug auf Geschäftsreisen sowie die Regelung der künftigen Handelsbeziehungen mit Großbritannien.

Gewarnt wird auch im Bereich der Ernährungswirtschaft vor den Folgen des Brexits auf den Fischfang. Ziel der IHK Nord ist der Erhalt des für Norddeutschland traditionellen und strukturell wichtigen Wirtschaftszweigs von Fischfang und Fischverarbeitung.

Die IHK Nord fordert zudem die Sicherstellung und den Ausbau der Tourismusförderung, um der großen wirtschaftlichen Bedeutung des Bereichs besonders mit Blick auf Arbeits- und Ausbildungsplätze gerecht zu werden.


Die gesamten europapolitischen Positionen der IHK Nord sind zu finden unter www.ihk-nord.de/EU.

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