Die Wirtschaftsförderung egeb zieht Bilanz und stellt sich den wirtschaftlichen Herausforderungen der Region. In den Kreisen Dithmarschen und Steinburg haben sich im vergangenen Jahr elf Unternehmen angesiedelt, viele davon in den Gründerzentren CAT in Meldorf und IZET in Itzehoe. 

In den Kreisen Dithmarschen und Steinburg haben sich im vergangenen Jahr elf Unternehmen angesiedelt, viele davon in den Gründerzentren CAT in Meldorf und IZET in Itzehoe. Weitere 30 Firmen sind mit Hilfe der egeb: Wirtschaftsförderung und der CAT GmbH gegründet worden. Auf diese Weise sind insgesamt wieder etwa 100 neue Arbeitsplätze entstanden. Dazu kommen die durch Förderung und Beratung der egeb neu geschaffenen Stellen in den regionalen Betrieben im Rahmen der Unternehmensentwicklung.

Während in Steinburg der Fokus der Ansiedlungen vor allem auf die Digitale Wirtschaft, zum Beispiel im Bereich der Software-Entwicklung, gerichtet ist, verzeichnet Dithmarschen einen Zuwachs bei Dienstleistungen und Handel. Damit folgt diese wirtschaftliche Entwicklung einem bundesweiten Trend zur Digitalisierung und zur Dienstleistungsgesellschaft. Das sieht auch Martina Hummel-Manzau Geschäftsführerin der egeb so: Viele Leistungen lassen sich durch die neuen Techniken auch abseits der Großstädte erledigen. Und im Gegensatz zu Hamburg, München und Berlin bieten wir den Unternehmen noch die Möglichkeit, sich räumlich auszubreiten. Darüber hinaus gibt es in den kleineren Städten und Gemeinden noch bezahlbaren Wohnraum, ein Wettbewerbsvorteil, dessen Bedeutung weiter zunehmen dürfte.“

Eine weitere Herausforderung für die Wirtschaft in ganz Schleswig-Holstein

besteht in den logistischen und verkehrstechnischen Fragen, die oft nur in überregionaler Kooperation bearbeitet werden können. Die egeb hat dabei vor allem drei Brennpunkte ins Visier genommen. Im Rahmen des Ausbaus der B5 zwischen Itzehoe und Brunsbüttel wurden in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) die Informationsaufgaben übernommen; die egeb steht als Ansprechpartner insbesondere für Unternehmen zur Verfügung. Auch beim Ausbau der A7 und Fragen rund um die „Deckelung“ der Autobahn in Hamburg war und ist die egeb maßgeblich an der Information der Unternehmen beteiligt.

Gründerzentrum CAT in MeldorfDarüber hinaus hat sich die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die Aufwertung der Bahnlinie Wilster-Brunsbüttel eingesetzt. Mit Erfolg, denn die Elektrifizierung der Strecke ist mittlerweile in den „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen worden. Außerdem werden zwei Studien zum weiteren Ausbau der B5 zwischen Wilster und Brunsbüttel sowie zur Zweigleisigkeit beziehungsweise Elektrifizierung der Schienenstrecke bis Landscheide von der egeb auf den Weg gebracht.

Unterdessen wurden die Beziehungen zwischen der Wirtschaftsregion Dithmarschen/Steinburg und der chinesischen Provinz Sichuan weiter vertieft. Gemeinsam mit einer Wirtschaftsdelegation besuchte Martina Hummel-Manzau 2018 die Partner in Chongqing und Chengdu, um die weitere Zusammenarbeit zu vereinbaren. Dabei wurde erneut eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die einen weiteren Schritt in Richtung verbesserter Handelsbeziehungen bedeutet.

Die egeb: Wirtschaftsförderung befasst sich mit den Herausforderungen der regionalen Wirtschaft.

Ein wichtiges Thema, das sich weiter zuspitzen wird, ist der Fachkräftemangel. Die egeb verfügt über zwei spezielle Berater, die die Unternehmen vor Ort besuchen und potenzielle und oft auch sehr spezielle Lösungen ausarbeiten. Dazu zählt vor allem die Förderung der Weiterbildung von bereits vorhandenen Mitarbeitern. Auch bei Fragen rund um die Unternehmensnachfolge begleiten die egeb-Wirtschaftsförderer Inhaber, die ihren Betrieb ab- oder weitergeben möchten, beziehungsweise die neuen Investoren.

 

 

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