Einmal im Jahr treffen sich in Hamburg das Unternehmerkuratorium Nord (UK Nord) die  Präsidenten der Unternehmensverbände sowie der Industrie‐ und Handelskammern in Norddeutschland mit den fünf norddeutschen Regierungschefs aus Bremen, Mecklenburg‐Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig‐Holstein in Hamburg. Ziel ist die verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit der fünf norddeutschen Bundesländer. UVNord‐Präsident Uli Wachholtz,  der diesjährige Vorsitzende des Unternehmerkuratoriums Nord lobt denn auch die Zusammenarbeit.

Gastgeber Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher„Das Gespräch hat aufgezeigt, dass zwischen der norddeutschen Wirtschaft und den Regierungschefs in wichtigen Zukunftsfragen große Übereinstimmung besteht. Eines unserer wichtigsten Anliegen, intensiv über das Wirtschaftswachstum im Norden zu sprechen, nicht nur um durch noch engere Zusammenarbeit nicht nur gegenüber dem Süden aufzuholen, sondern vor allem auch für die Zukunft weitere Weichen für Beschäftigung, Wachstum und Wohlstand zu stellen, ist positiv aufgenommen worden. Besonders erfreulich ist, dass die vorgeschlagenen Themen und Handlungsempfehlungen auf die Ebene der Staats‐ und Senatskanzleien vollständig Eingang gefunden haben. Das ist in der bisherigen Entwicklung von der Konferenz Norddeutschland und dem Unternehmerkuratorium Nord ein historischer Schritt nach vorn.“

Mit dem Ziel Wachstum und Beschäftigung zu fördern und das bestehende Süd-Nord-Gefälle zu verändern lauten die Kernforderungen dann auch, die Zusammenarbeit auf die Verkehrsinfrastrukturplanung zu fokussieren und diese in den Bundesverkehrswegeplan einzubringen. Ferner wird eine gemeinsame Raumordnung und Raumplanung angestrebt sowie die Forderung eines norddeutschen Demografie-Konzeptes mit einem entsprechendem Maßnahmekatalog und eine gemeinsam abgestimmte Industriepolitik formuliert.

Im Hinblick auf die Weiterentwicklung von Zukunftstechnologien begrüßt die norddeutsche Wirtschaft die Erarbeitung einer norddeutschen Wasserstoffstrategie, um Norddeutschland zu einer Modellregion für Wasserstoff zu entwickeln. Um Anreize zu bieten, Wasserstoff in Norddeutschland wirtschaftlich zu produzieren und verstärkt zu nutzen, sollten sich, so die Vertreter der Wirtschaft,  die norddeutschen Bundesländer dafür einsetzen, den regulatorischen Rahmen für Speicher und Wasserstoff zu verbessern. Der Ausbau einer gesamtdeutschen Wasserstoffinfrastruktur ist aus Sicht der Wirtschaft unabdingbar. Die bestehende Gasinfrastruktur solle so ertüchtigt bzw. ausgebaut werden, dass sie auch zunehmend Wasserstoff aufnehmen und durchleiten kann. Um etwaige Wirtschaftlichkeitslücken bei Modellprojekten zu überbrücken, solle ein zwischen den norddeutschen Bundesländern abgestimmtes Förderprogramm für entsprechende Infrastrukturprojekte bis zu einem sich selbst tragenden Markt aufgesetzt werden. Ziel ist es,  die Wasserstoffaktivitäten aktiv in Norddeutschland zu vermarkten und eine Sichtbarkeit zu schaffen.

 

 

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