Ja zu Sommerspielen in Hamburg

Erklärung der Hamburger Wirtschaft

Hamburg, 6. Mai 2026 – Die Hamburger Wirtschaft unterstützt mit einem breiten Bündnis Olympische und Paralympische Spiele in der Stadt. In einer gemeinsamen Erklärung sprechen sich 27 Kammern und Verbände für eine Bewerbung um die Spiele 2036, 2040 oder 2044 aus.


Olympische und Paralympische Spiele bergen große Chancen für den Standort. Als Austragungsort würde die Sichtbarkeit Hamburgs in der Welt signifikant steigen. Die Spiele können ein Katalysator für entscheidende Zukunftsfelder sein und dafür sorgen, dass mehr Geld zur Verfügung steht, zum Beispiel für Verkehr und Digitalisierung. Gleichzeitig könnten Projekte schneller umgesetzt werden, die die Stadt ohnehin braucht. Dazu gehören bessere Verkehrswege, nachhaltige Stadtentwicklung und vor allem mehr Barrierefreiheit. Eine Bewerbung bietet die Chance, Hamburg zu einer der barriereärmsten Städte Europas zu machen, davon würde der gesamte Standort profitieren. 


Die gemeinsame Erklärung lautet:


Ja! zu Sommerspielen in Hamburg

Hamburg steht vor einer entscheidenden Weichenstellung: Deutschland wird sich um die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 bewerben – und hat sehr gute Chancen, den Zuschlag für die nächsten in Europa stattfindenden Spiele zu bekommen. Hamburg steht im intensiven Wettbewerb, hat aber gute Voraussetzungen, deutscher Kandidat zu werden. Das ist eine Chance, die wir jetzt gemeinsam ergreifen sollten. Es geht darum, Hamburgs wirtschaftliche Stärke sichtbar zu machen, Zukunftsinvestitionen anzustoßen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit langfristig zu sichern und auszubauen.


Die Hamburger Wirtschaft unterstützt dieses Vorhaben ausdrücklich. Olympische und Paralympische Spiele sind weit mehr als ein Sportereignis – sie sind ein übergreifender Impuls für Wachstum, Innovation und Entwicklung. Sie lösen Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und nachhaltige Stadtentwicklung aus, schaffen neue Chancen für Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und stärken die internationale Sichtbarkeit der Region.


Zugleich können die Spiele zentrale Projekte beschleunigen, die Hamburg ohnehin dringend braucht. Dazu gehören leistungsfähige Verkehrsstrukturen, nachhaltige Stadtentwicklung und vor allem ein entscheidender Fortschritt bei der Barrierefreiheit. Hamburg hat die Chance, sich im Zuge einer Bewerbung zu einer der barriereärmsten Metropolen Europas zu entwickeln – ein Gewinn für die gesamte Stadtgesellschaft, insbesondere vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung.


Ein Hamburger Bewerbungskonzept kann Maßstäbe setzen: durch die Nutzung bestehender Infrastrukturen, kurzer Wege und konsequent nachhaltiger Lösungen. So kann Hamburg zeigen, wie klimaverantwortliche Großveranstaltungen heute organisiert werden – und sich als moderner, innovativer Standort auf internationaler Bühne positionieren. Olympische und Paralympische Spiele sind zugleich ein Projekt für ganz Norddeutschland. Sie stärken die Zusammenarbeit in der Region und erhöhen die internationale Aufmerksamkeit für den gesamten Standort.


Auch gesellschaftlich bieten die Spiele große Chancen: Sie fördern Zusammenhalt, Bewegung und Teilhabe, setzen Impulse für Bildung und Innovation und stärken die Identifikation mit der eigenen Stadt. Jetzt gemeinsam Verantwortung übernehmen


Diese Chance gelingt nur gemeinsam. Die Wirtschaft der Metropolregion Hamburg ist bereit, diesen Weg aktiv zu begleiten und lädt Unternehmen, Verbände und gesellschaftliche Gruppen ein, sich anzuschließen und den Dialog mitzugestalten. Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg sind ein Impuls für Wachstum, Innovation und Lebensqualität. Sie stärken die internationale Position Hamburgs und schaffen nachhaltige Mehrwerte für die gesamte Region. 



Jetzt ist der Moment, diese Chance zu nutzen. Ein Ja beim Referendum ist ein Ja zu einem starken, modernen und wettbewerbsfähigen Hamburg und Norddeutschland.


Folgende Institutionen haben die gemeinsame Erklärung unterzeichnet:


Apothekerkammer Hamburg K.d.ö.R.

AGA Norddeutscher Unternehmensverband Großhandel - Außenhandel - Dienstleistung e.V.

AIV Architekten- und Ingenieurverein Hamburg e.V.

BDA Bund Deutscher Architektinnen und Architekten Hamburg

Betriebssportverband Hamburg e.V.

DEHOGA Hamburg Hotel- und Gaststättenverband e.V.

Die Familienunternehmer e.V. | Die jungen Unternehmer

Einzelhandelsverband VMG Nord

Finanzplatz Hamburg e.V.

Hamburg Cruise Net e.V.

Hamburg Guides e.V.

Hamburger Gästeführer Verein e.V.

Hamburgische Architektenkammer Körperschaft des öffentlichen Rechts

Hamburgische Ingenieurkammer-Bau Körperschaft des öffentlichen Rechts

Handelskammer Hamburg

Handwerkskammer Hamburg

Industrieverband Hamburg e.V.

Industrieverband Technische Gebäudeausrüstung und Energietechnik e.V.

LAGS Hamburg e.V. - Landesverband des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller

Levantehaus / Kontorhausverwaltung Bach GmbH

Schaustellerverband Hamburg von 1884 e.V.

Tourismusverband Hamburg e.V.

UVNord - Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein e.V.

Verband Hamburger und Bremer Schiffsmakler e.V.

Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

Verein Hamburger Spediteure e.V.

Waren-Verein der Hamburger Börse e.V.

Quelle: UVNord