Berentzen-Gruppe steigert Gewinn und stellt Weichen für den Umbau
Getränkekonzern bestätigt Zahlen für 2025, plant Dividende – und setzt 2026 auf Wachstum, Innovation und neue Märkte
Haselünne, 1. April 2026. Die Berentzen-Gruppe hat ihr Geschäftsjahr 2025 mit einem spürbar verbesserten Ergebnis abgeschlossen und richtet den Blick nun auf eine strategische Neuausrichtung. Wie aus dem veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht, erzielte das Unternehmen mit Sitz in Haselünne ein Konzernergebnis von 2,4 Millionen Euro – deutlich mehr als im Vorjahr.
Damit bestätigt der im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Konzern seine bereits im Februar vorgelegten vorläufigen Zahlen. Grundlage des Gewinns ist ein Konzern-EBIT von 8,5 Millionen Euro. Auch beim Free Cashflow konnte Berentzen zulegen: Mit 5,1 Millionen Euro liegt dieser ebenfalls klar über dem Vorjahreswert.
Vorstand und Aufsichtsrat wollen die positive Entwicklung an die Aktionäre weitergeben. Für die Hauptversammlung Anfang Mai ist eine Dividende von 0,11 Euro je Aktie vorgesehen.
Unternehmenschef Oliver Schwegmann sieht das Unternehmen trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds gut aufgestellt. Wachstumstreiber seien unter anderem kleinere Gebinde wie die „Berentzen Minis“, Premium-Handelsmarken sowie neue Produkte im Bereich Getränke und Frischsaftsysteme. Auch Innovationen wie die Einführung neuer Varianten der Marke Mio Mio hätten zur positiven Entwicklung beigetragen.
Transformation prägt das Jahr 2026
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Berentzen einen Umsatz zwischen 163 und 173 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) soll sich in einer Spanne von 7,0 bis 9,0 Millionen Euro bewegen, während beim EBITDA Werte zwischen 16,1 und 18,1 Millionen Euro angestrebt werden.
2026 steht dabei ganz im Zeichen der strategischen Neuausrichtung „Berentzen Evolve 2030“. Das Jahr werde als Übergangsphase verstanden, in der wichtige Grundlagen für zukünftiges Wachstum gelegt werden, so Schwegmann. Dazu zählt insbesondere der Einstieg in neue Marktsegmente: Mit der Übernahme der Marke Juma hat sich das Unternehmen kürzlich im Bereich funktionaler Getränke positioniert. Parallel treibt Berentzen die Weiterentwicklung seines Portfolios voran – etwa durch neue Produktvarianten, limitierte Editionen und zuckerfreie Angebote.
Auch international will der Konzern stärker wachsen. Zudem sollen etablierte Marken wie Puschkin modernisiert und neu am Markt positioniert werden. Mit dieser Kombination aus Innovation, Markenpflege und Expansion will Berentzen die nächste Entwicklungsphase einläuten – und sich langfristig in einem sich wandelnden Getränkemarkt behaupten.
Quelle: Berentzen AG
JM/NW
