Humane Papillomviren (HPV) sind weit verbreitet, oft unterschätzt und können Krebs verursachen, darunter Gebärmutterhalskrebs, aber auch Anal-, Penis- sowie Mund- und Rachenkrebs. „Prävention ist der wirksamste Schutz vor schweren Erkrankungen – und Aufklärung der erste Schritt dazu. Unsere aktuelle Studie zeigt: Die Bereitschaft zur HPV-Impfung ist da, aber es fehlt vor allem an Wissen, Orientierung und konkreten Anstößen. Jeder Pieks zählt, um Krebs zu verhindern“, erklärt Eric Bussert, Vorstand der HanseMerkur.
Die Initiative „Wir gegen Krebs“ von HSV, HanseMerkur und yeswecan!cer gibt Menschen niedrigschwellig Orientierung und fördert die Aufklärung über HPV und Früherkennung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die HPV-Impfung für alle Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren; Nachholimpfungen sind auch später möglich. Je früher geimpft wird, desto wirksamer ist der Schutz.
Aktuelle Zahlen zeigen, wie groß der Aufklärungsbedarf ist: Laut Robert Koch-Institut sind nur 55 Prozent der Mädchen und 36 Prozent der Jungen bis zum Alter von 15 Jahren vollständig geimpft. Eine repräsentative Studie der HanseMerkur weist zudem auf erhebliche Informationslücken zu Nutzen, Risiken oder Kostenübernahme hin – bei gleichzeitig unterschätztem Infektionsrisiko. Gerade deshalb sind Orte wie das Stadion wichtig, um auf verständliche, vertrauenswürdige Weise über Prävention zu informieren.
