Heimspiel mit Botschaft: HSV-Frauen, HanseMerkur und yeswecan!cer setzen Zeichen für HPV-Impfung

Zum Weltkrebstag rückt das Heimspiel gegen Freiburg Krebsvorsorge und Prävention in den Fokus.

Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar machen die HSV-Frauen ihr Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg am 1. Februar (Anstoß: 14 Uhr) zu einem besonderen Tag der Prävention: Krebsvorsorge und die HPV-Impfung stehen im Fokus. Wie bereits bei der „Movember“-Aktion der HSV-Männer verzichtet die HanseMerkur auch diesmal auf ihr Trikotlogo und stellt die Fläche der Krebs-Selbsthilfeorganisation yeswecan!cer zur Verfügung. Ziel ist es, das Thema auf eine zugängliche und öffentlichkeitswirksame Weise zu kommunizieren – mitten im Stadion, wo viele Familien, Kinder und Jugendliche erreicht werden.

Humane Papillomviren (HPV) sind weit verbreitet, oft unterschätzt und können Krebs verursachen, darunter Gebärmutterhalskrebs, aber auch Anal-, Penis- sowie Mund- und Rachenkrebs. „Prävention ist der wirksamste Schutz vor schweren Erkrankungen – und Aufklärung der erste Schritt dazu. Unsere aktuelle Studie zeigt: Die Bereitschaft zur HPV-Impfung ist da, aber es fehlt vor allem an Wissen, Orientierung und konkreten Anstößen. Jeder Pieks zählt, um Krebs zu verhindern“, erklärt Eric Bussert, Vorstand der HanseMerkur.


Die Initiative „Wir gegen Krebs“ von HSV, HanseMerkur und yeswecan!cer gibt Menschen niedrigschwellig Orientierung und fördert die Aufklärung über HPV und Früherkennung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die HPV-Impfung für alle Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren; Nachholimpfungen sind auch später möglich. Je früher geimpft wird, desto wirksamer ist der Schutz.


Aktuelle Zahlen zeigen, wie groß der Aufklärungsbedarf ist: Laut Robert Koch-Institut sind nur 55 Prozent der Mädchen und 36 Prozent der Jungen bis zum Alter von 15 Jahren vollständig geimpft. Eine repräsentative Studie der HanseMerkur weist zudem auf erhebliche Informationslücken zu Nutzen, Risiken oder Kostenübernahme hin – bei gleichzeitig unterschätztem Infektionsrisiko. Gerade deshalb sind Orte wie das Stadion wichtig, um auf verständliche, vertrauenswürdige Weise über Prävention zu informieren.



Mit ihrer Reichweite und emotionalen Kraft kann der Sport als Plattform dienen: Familien werden motiviert, im Alltag über HPV-Impfung zu sprechen, Ärzt:innen werden als direkte Ansprechpartner:innen sichtbar, und die Aufmerksamkeit für die Prävention steigt insgesamt. Bereits beim Heimspiel der HSV-Männer im November 2025 wurden die speziellen yeswecan!cer-Trikots versteigert – ein Erlös von 76.100 Euro floss direkt in die Aufklärung über HPV-Impfung. JM/NW


Hinweis: Beratung und Information zur HPV-Impfung


Hausärzt:innen & Kinderärzt:innen: Erste Anlaufstelle für Beratung und Durchführung der HPV-Impfung, insbesondere für Kinder und Jugendliche

Gynäkolog:innen: Beratung zur HPV-Impfung, HPV-bedingten Erkrankungen und Krebsfrüherkennung

Urolog:innen: Information für Jungen und Männer zu HPV-Infektionen und Folgeerkrankungen

HNO-Ärzt:innen: Aufklärung zu HPV-bedingten Erkrankungen im Mund-, Rachen- und Halsbereich

Krankenversicherungen: Hinweise zu Kostenübernahme, Impfempfehlungen und individuellen Vorsorgeangeboten


Quelle: HanseMerkur

Weitere Informationen zur HPV-Impfung, zu Vorsorgeangeboten und zur Initiative finden Sie unter:
www.wir-gegenkrebs.de
www.yeswecan-cer.org


Social Media
Die Aktion wird begleitet über Social Media unter dem Hashtag #WirGegenKrebs.
Instagram: @hsv @hsvfrauen @hansemerkur_action_ @yeswecan_cer