NORDGATE schärft ihr Profil für 2026

Kommunen setzen auf Flächenstrategie, Infrastruktur und starke Vermarktung entlang der A7

Neumünster, 16.02.2026. Die Oberbürgermeister, Bürgermeister und Bürgermeisterinnen der NORDGATE-Kommunen haben sich in Neumünster gemeinsam mit ihren Wirtschaftsförderungen zu einem Strategietreffen versammelt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Wirtschaftsregion entlang der A7 von Neumünster bis Norderstedt im Jahr 2026 weiter profilieren und stärken lässt. Der Fokus lag dabei klar auf den Bedürfnissen der ansässigen und künftigen Unternehmen.

Sechs Städte, ein Wirtschaftsraum

NORDGATE ist der Zusammenschluss der sechs Städte Neumünster, Norderstedt, Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg, Bad Bramstedt und Quickborn. Die Kooperation wurde 2008 gegründet, um die Kräfte der Kommunen entlang der A7 zu bündeln und die Region gemeinsam als Wirtschaftsstandort im Norden zu vermarkten.


Seither hat sich NORDGATE als etablierte Wirtschaftsregion im südlichen Schleswig-Holstein positioniert. Durch die enge Zusammenarbeit der Verwaltungen und Wirtschaftsförderungen konnten Gewerbeflächen abgestimmt entwickelt, Investoren gemeinsam angesprochen und die Sichtbarkeit auf Landes- und Bundesebene deutlich erhöht werden. Die Lage zwischen Hamburg und Kiel, die direkte Anbindung an die A7 sowie die Nähe zum Hamburger Flughafen zählen zu den zentralen Standortvorteilen.


Standortanalyse als Kompass für die kommenden 15 Jahre

Zentrales Thema des aktuellen Treffens war die derzeit laufende Standortanalyse, deren Ergebnisse im Frühjahr erwartet werden. Sie soll eine belastbare Prognose für die Flächenbedarfe der kommenden 15 Jahre liefern und damit die Grundlage für eine gezielte Weiterentwicklung von Gewerbeflächen schaffen. „So können wir frühzeitig auf veränderte Anforderungen reagieren und sowohl bestehenden als auch zukünftigen Betrieben attraktive Perspektiven bieten“, erläutert NORDGATE-Sprecher Keno Kramer.  Mit der Analyse wollen die Kommunen Planungssicherheit schaffen und strategische Entscheidungen künftig noch stärker datenbasiert treffen.


Infrastrukturprojekte als Wachstumstreiber

Neben der Flächenentwicklung rückten auch neue verkehrliche Impulse in den Fokus. Große Infrastrukturprojekte wie die Bundesautobahn 20 (A20) und die Fehmarnbeltquerung gelten als zentrale Zukunftsfaktoren für die Region. Die verbesserte Anbindung verspricht zusätzliche wirtschaftliche Dynamik. Für die NORDGATE-Kommunen bedeutet das eine stärkere Positionierung als leistungsfähiger Wirtschaftsstandort im Norden – und wachsende Attraktivität für Investorinnen und Investoren.


Präsenz auf Leitmessen der Immobilienwirtschaft

Ein weiterer strategischer Baustein bleibt die überregionale Vermarktung. Auch 2026 wird NORDGATE auf bedeutenden Fachmessen vertreten sein, darunter die Real Estate Arena in Hannover und die Expo Real in München. „Damit treten wir als geschlossener Wirtschaftsraum auf, sprechen gezielt Projektentwickler und Unternehmen an und zeigen, was die Region NORDGATE gemeinsam kann“, betont Keno Kramer. Der gemeinsame Auftritt soll die Wahrnehmung der Region als zusammenhängender Wirtschaftsraum weiter stärken.


Darüber hinaus plant NORDGATE für 2026 vier Fachforen zu Zukunftsthemen wie Energie, künstliche Intelligenz und Immobilienentwicklung. Ziel ist es, Wirtschaft, Verwaltung und Fachleute in einen strukturierten Austausch zu bringen und Impulse für Innovation und Kooperation zu setzen.


Ein besonderes Augenmerk gilt zudem der Ernährungswirtschaft: Ein eigenes Vernetzungstreffen soll Food-Betriebe aus der Region zusammenbringen. Dort sollen Kontakte geknüpft, gemeinsame Stärken identifiziert und mögliche Handlungsfelder ausgelotet werden.


Zum Abschluss zieht Keno Kramer ein klares Fazit für das gesamte Team: „Wir schaffen Planungssicherheit für die NORDGATE-Region. Mit einer fundierten Standortanalyse, klaren Flächenperspektiven und einer starken Präsenz auf Fachmessen bieten wir Unternehmen und Investoren verlässliche Grundlagen für ihre Entscheidungen. Die neuen Verkehrsachsen eröffnen uns zusätzliche Chancen, die wir gemeinsam als NORDGATE-Region nutzen wollen.“

Quelle: NORDGATE

JM/NW