Avertorial

Wenn das Konto zur Versicherung wird

Wie Banken und Versicherer mit digitalen Ökosystemen um neue Kundengruppen kämpfen


Hamburg, 16. Juli 2026. Ein Konto eröffnen, reisen, bezahlen – und automatisch abgesichert sein: Was früher getrennte Produkte verschiedener Anbieter waren, wächst zunehmend zusammen. Die Hamburger HanseMerkur und das nachhaltige Fintech Tomorrow zeigen mit ihrer neuen Kooperation, wie die Zukunft von Finanzdienstleistungen aussehen könnte: Versicherungsschutz wird direkt in digitale Banking-Angebote integriert.


Seit Juni 2026 erhalten Neukunden der Tomorrow-Konten „Change“ und „Plus“ automatisch einen Reise- und Freizeitschutz. Die Leistungen kommen von der HanseMerkur und ihrer Tochtergesellschaft Berlin Direkt Versicherung (BD24) und sind direkt über die Tomorrow-App verfügbar.


Beim Basismodell „Change“ gehören eine Auslandsreise-Krankenversicherung, eine weltweite 24-Stunden-Notfallhilfe sowie eine Ticketversicherung zum Paket. Das Konto „Plus“ bietet darüber hinaus zusätzliche Leistungen wie Reiserücktrittsschutz, Absicherung bei Gepäckverlust sowie Schutz bei Flug- und Gepäckverspätungen. Auch ein Schutz gegen Mobilgeräte-Diebstahl ist enthalten.


Der eigentliche Trend dahinter reicht jedoch weit über Reiseversicherungen hinaus: Finanzdienstleistungen werden zunehmend zu digitalen Plattformen, auf denen Kunden möglichst viele Angebote aus einer Hand erhalten. Das klassische Modell – hier das Bankkonto, dort die Versicherungspolice – verliert an Bedeutung. „Wir gewinnen mit Tomorrow einen innovativen Partner aus der digitalen Finanzwelt hinzu“, sagt Frank Laakmann, Bereichsdirektor Kooperationen Banken und Sparkassen der HanseMerkur. Die Zusammenarbeit erweitere das Portfolio an Bankkooperationen und zeige, wie Versicherungsschutz nahtlos in moderne Banking-Angebote integriert werden könne.


Für Tomorrow ist die Kooperation ein weiterer Baustein seiner Strategie, nachhaltiges Banking mit praktischen Mehrwerten zu verbinden. „Unser Anspruch war es schon immer, digitales, nachhaltiges Banking mit echtem Mehrwert im Alltag zu verbinden“, sagt Maria Mondry, Head of Banking bei Tomorrow.


Neue Konkurrenz um den Kundenkontakt


Für Banken und Versicherer ist diese Entwicklung strategisch wichtig. Der direkte Zugang zum Kunden verlagert sich zunehmend in digitale Anwendungen. Wer die App besitzt, über die Kunden täglich ihre Finanzen organisieren, hat auch bessere Chancen, weitere Dienstleistungen anzubieten.


Während klassische Versicherungen häufig über Beratung, Makler oder eigene Plattformen verkauft werden, setzen neue Modelle auf Einfachheit: Der Kunde soll nicht aktiv nach einer Versicherung suchen müssen – sie ist bereits Bestandteil eines digitalen Angebots. Die HanseMerkur verfolgt diesen Weg bereits seit Jahren. Der Hamburger Versicherer arbeitet seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Kreditinstituten und Finanzpartnern zusammen und baut das Geschäft mit digitalen Partnern weiter aus.


Auch Nachhaltigkeit verbindet beide Unternehmen: Tomorrow setzt nach eigenen Angaben Kundeneinlagen ausschließlich für Projekte und Unternehmen ein, die sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen und dem Pariser Klimaabkommen orientieren. Die HanseMerkur berücksichtigt Nachhaltigkeitskriterien in ihren Kapitalanlagen und verfolgt das Ziel, die investitionsbezogenen Treibhausgasemissionen bis 2029 deutlich zu reduzieren.


Die Kooperation zwischen HanseMerkur und Tomorrow zeigt damit einen größeren Wandel in der Finanzwelt: Die Zukunft gehört möglicherweise nicht mehr einzelnen Produkten, sondern digitalen Plattformen, die viele Lebensbereiche miteinander verbinden.

Quelle: HanseMerkur

JM/NW